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1890 erbaut in Amsterdamm (Laut Breuer 1985)
Leopoldt Wilhelm a) Groggert gibt im 1988er Verzeichnis außerdem noch den Namen “ex “Handel” an, ohne diesen Namen näher zu erläutern. b) Breuer gibt 1985 nicht den Namen “Handel” an, dafür aber ex “Europa”. Hierbei handelt es sich vermutlich um einen Verwechselungs-Irrtum. Laut Groggert 1988, Seite 138, handelt es sich bei der “Europa” um ein von der Wintermärchen- Reederei Nobeling gecharterter Dampfer. Die Europa wurde 1901 von der Schichtau-Werft in Elbing gebaut und gehörte der Reederei Paul Grüttke in Brandenburg. - } 1912 Wintermärchen - } 1925 Wintermärchen II - } 1945 Wintermärchen - Leopold - } Umbau zum Kabinenschiff “Spree”
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Groggert 1988, Seiten 138, 139:
Groggert 1988, Seite 166/167: “... Aus dem älteren Dampfer, der seit 1912 “Wintermärchen” hieß (ex “Leopold Wilhelm”) wurde 1925 “Wintermärchen II”, und der Dampfer “Niederwald” erhielt den Namen “Wintermärchen III”.”
Groggert 1988, Seite 250: “Kriegsjahre: “Bei der Eröffnung der BVG-Personenschiffahrt [am 26. Juni 1944] standen folgende Dampfer zur Verfügung” . ... “Leopold” (= “Wintermärchen II”) / Nobeling ...
Groggert 1988, Seite 252 (Hamsterfahren nach dem Krieg): “Für die BVG fuhren ab 31. Mai 1945 die Dampfer” ... “Leopold” / Nobeling Berlin ... “Am 25. Oktober 1945 hatte die Tageszeitung “Der Berliner” bekanntgegeben: “Dampferverkehr von Spandau nach Brandenburg Auf Veranlassung der Wasserstraßendirektion Brandenburg hat die Berliner Reederei Nobiling eine Dampferlinie von Spandau nach Ketzin und Brandenburg eingerichtet. Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag, um 10:30 Uhr, fährt der Dampfer “Wintermärchen ab Spandau, Lindenufer (10 Minuten vom Hauptbahnhof) über Potsdam (12.10 Uhr ab Glienicker Brücke) und über Götz nach Brandenburg. Rückfahrt jeden Montag, Mittwoch und Freitag, 9 Uhr, ab Brandenburg, Am Wassertor, und ab Ketzin, 11 Uhr.””
Groggert 1988, Seite 318: “Etwa um die gleiche Zeit [1961] verschwanden in Ost und West die letzten Dampfer. Zu einem Motorschiff wurde ... der frühere der Reederei Nobeling gehörende Dampfer “Wintermärchen II”. Aus ihm wurde 1964 auf der Schiffswerft Aken das 67,26 m lange, 8,22 m breite } Kabinenschiff “Spree”.
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Hier eine sehr schöne private Karte von 1920 von Hermann Trill, dem damaligen Schiffsführer der Wintermärchen:

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Breuer 1985 Wegen dem zerstörten Gebäude im Hintergfrund vermutlich eine Nachkriegsaufnahme

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1925 Doppelnamen: - im Winter: Wintermärchen - im Sommer: Vaterland Das Schiff hat den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt.
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Groggert 1988, Seite 166/167: “Die Reederei Nobiling stellte in den Jahren von 1925-1928 drei neue Schiffe in Dienst. 1925 erbaute die Schiffswert und Maschinenfabrik Gebr. Wiemann in Brandenburg a. H. den 43 m langen, 6,8 m breiten Dampfer “Wintermärchen”, der vielen Berlinern wegen seiner eleganten Innenausstattung und wegen seiner Größe zu einem Begriff geworden ist. Der Dampfer, der im Sommer den Namen “Vaterland” führte, ist in seinen Abmessungen erst in den sechziger Jahren von noch größeren Motorschiffen übertroffen worden. Der Name “Vaterland geht auf einen Hapag-Dampfer zurück, der als größter Passsagierdampfer, der jemals unter deutscher Flagge fuhr, auf der Nordatlantik-Route eingesetzt war. Aus dem älteren Dampfer, der seit 1912 “Wintermärchen” hieß (ex “Leopold Wilhelm”) wurde 1925 “Wintermärchen II”, und der Dampfer “Niederwald” erhielt den Namen “Wintermärchen III”.”

Groggert 1972, Seite 130: “Die privaten Reeder blieben zunächst bei dem norddeutschen Dampfertyp, der um 1925 nochmals verbessert wurde. Die drei großen Dampfer “Wintermärchen”, “Columbus” und “Berolina” waren so konstruiert, daß Vorder- und Achterkajüte durch seitlich neben dem Kessel- und Maschinenraum liegende Gänge verbunden waren. Damit entfiel die Dreiteilung unter Deck, und die Kajütenräume konnten nun wesentlich rationeller genutzt werden.”
”Groggert 1972, Seite 107: Nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin: “...von dem Dampfer “Wintermärchen” blieb nur der von Maschinengewehrkugeln und Granatsplittern durchlöcherte Schornsteinmantel gewissermaßen als Erinnerungsstück auf der Kaianlage an der Jannowitzbrcke stehen.”
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Eine in Notzeiten (1947) genutzte Künstler Ansichtskarte aus dem Jahr um 1930, rechts unten signiert: WALT. KUHN 1926 Walter Francis Kuhn war Maler, Kartoonist und Lithograph, geboren 1877 in New York gestorben 1949 in New York 1901 in Paris tätig. Anschließend in München. 1903 wieder in New York.
Als diese Karte 1947 verschickt wurde, gab es diesen Dampfer jedoch bereits nicht mehr.
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Erbaut 1895/96
Stadt Andernach - 1899 Niederwald - 1925 Wntermärchen III
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Groggert 1988, Seite 138: “Im Dezember 1916 kaufte Nobeling aufgrund mündlicher Vereinbarung für 19000 M von der Niederwaldbahngesellschaft* in Rüdesheim schließlich noch den Dampfer “Niederwald”. Dieser große, mit zwei 130-PS-Maschinen ausgerüstete Doppelschrauber war als Schlepp-, Güter- und Personendampfer mit 700 Zentnern Tragfähigkeit 1895/96 von der Werft Schaubach & Graemer, Lützel-Coblenz für C.A. Schiefenbusch, Andernach, gebaut worden. Er hieß ursprünglich “Stadt Andernach”, bis ihn 1899 die Niederwaldbahngesellschaft übernahm.”
Groggert 1988, Seite 168: “... 1925 ... der Dampfer “Niederwald” erhielt den Namen “Wintermärchen III”.”
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*Von 1899 - 1916 war also die frühere Niederwaldbahn im Besitz eines gleichnamigen Dampfers “Niederwald”.
Dieses Wissen ist scheinbar mehr oder weniger verschüttet. Wer zufällig ein Bild aus dieser Zeit mit dem Schiff hat hat...... Ansonsten findet sich interessantes über die Niederwaldbahn bei
- Wikipedia (dort wird ein “Boot “erwähnt!
(“Betrieb: “Es handelte sich um eine Bahn rein touristischen Charakters: Sie verkehrte nur vom Palmsonntag, Ostern oder 1.Mai bis Ende Oktober. Die Nachfrage nach dem Angebot der Bahn war von Anfang an stark schwankend und witterungsabhängig. Die Gesellschaft versuchte dies mit der Anschaffung eines Bootes auszugleichen, das zwischen Rüdesheim und Aßmannshausen verkehrte, und so Rundfahrten über beide Bahnen der Gesellschaft ermöglichen sollte. Auch das erwies sich als nicht erfolgreich und fuhr Defizite ein”)
- Drehscheibe Forum - Historische Bahn /
Mit der Zahnradbahn von Rüdesheim zur Germania des Forianers “berre_mz” vom 06.10.2009 - lesen Dort finden sich auch folgender Hinweis auf das Dampfschiff Niederwald:

- “Die Gesellschaft stellte 1891 einen kleinen Schraubendampfer NIEDERWALD in Dienst, welcher zwischen Assmannshausen und Rüdesheim pendelte und dadurch mit den Zahnradbahnen in Rüdesheim und Assmannshausen einen Dreiecks - Ringverkehr ermöglichte. Dieses Projekt stellte sich aber als nicht sonderlich profitabel heraus, weshalb der Bootsbetrieb 1914 eingestellt und das Schiff verkauft wurde.” Aus :“Eine Zeitreise in 135 Bildern mit historischem Begleittext von HELMUT STROTHJOHANN” - lesen
- Über ebay USA war im Oktober 2011 eine Fahrkarte im Angebot, auf welcher die Niederwald abgebildet sein könnte:
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