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Die Fregatte Royal Louise
Auf der Havel ist manchmal ein Dreimast-Rahsegelschiff mit Kanonen zu sehen.
Es ist die Royal Louise ein vorbildgetreuer Nachbau eines Schiffes das von 1832 bis 1914 auf der Havel und dem Jungfernsee segelte.
Als Geschenk des britischen Königs William IV. kam die Yacht, mit dem äußeren Erscheinungsbild einer Fregatte, nach Preußen.
Die Royal Louise diente König Friedrich Wilhelm III. und den nachfolgenden Königen und Kaisern zu „Lustfahrten“.
Der Liegeplatz der Royal Louise und der anderen königlichen Wasserfahrzeuge war ab 1841 die „Matrosenstation“ am Jungfernsee nahe der Glienicker Brücke. Kaiser Wilhelm II. ließ ab 1895 neue Gebäude im norwegischen Blockhausstil errichten, und die Station hieß nun „Kongsnæs“.
Ab1935 lag das Schiff als Denkmal in Kiel an Land. Im Rahmen der Entmilitarisierung und der Aufräumung der schwer zerstörten Stadt wurde die Royal Louise abgewrackt.
1996-1998 entstand im Rahmen einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme der vorbildgetreue Nachbau in Berlin - Köpenick.
Schiffseigner ist seit 2004 der Yacht- und Schifffahrtsverein zu Potsdam e.V.
Der gemeinnützige Verein unterhält das Schiff durch ehrenamtliche Arbeit, setzt es als Wahrzeichen, Schulschiff und zur Förderung des Segelsports ein. Für besondere Anlässe steht die Royal Louise ebenfalls zur Verfügung. Segelfreunde, Förderer, Mitglieder und Gäste sind an Bord herzlich willkommen.
Kontakt: www.royal-louise.de
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