200x Iskele_bei_Nacht

Groggert 1988, Seite 124
Um den durchgehenden Betrieb auf der Unterhavel von Spandau über Wannsee nach Potsdam und von Potsdam nach Ferch verstärken zu können, bestellte die SpHDG Stern bei den Stettiner Oderwerken 5 schnelle, 29,95 m lange, 5,62 m breite Doppelschraubendampfer.
Die 1904 abgelieferten Schiffe der Bismarck-Klasse konnten 305-311 Personen fassen und hießen “Theodor Fontane”,
Ad. v.  Menzel”,
Professor Rud. Virchow”,
Graf H. Moltke
(Die Schreibweise entspricht den am Schiffskörper angebrachten Namen.).  

Groggert 1988, Seite 250
1945: “Im Osten Berlins war zu dieser Zeit die Oberspree bis nach Rummelsburg und Treptow bereits zur Frontlinie geworden. Auf dem Rückzug hatten deutsche Soldaten die Stern-Dampfer
“Berlin”,
“Fürst O. Bismarck” und
Ad. v. Menzel
vor dem Gelände der AEG in Oberschönweide durch geballte Ladungen zum Sinken gebracht.”

Groggert 1988, Seite 257
Bei der Spaltung Berlins: “In Potsdam befanden sich zu dieser Zeit noch der vor Schönweide versenkte, inzwischen abgedichtete und zur Glienicker Brücke gebrachte “Ad. v. Menzel” und das ausbaufähige Motorschiff “Concordia”.”

Groggert 1988, Seite 312
“Noch ein weiteres Schiff der “Bismarck”-Klasse, der bei Oberschönweide 1945 versenkte Dampfer “Ad. v. Menzel”, behielt nach Übernahme durch die DSU seinen Namen. Er ist vor der Währungsreform im Betrieb der Stern und Kreisschiffahrt auf dem Wannsee nicht mehr eingesetzt worden. 1958 wurde aus dem Dampfer ein Motorschiff.

1996: Ahoi oder mexikanisch?
Mitte ade-Kreuzberg ist wieder im Kommen.
Rund um die Kottbusser Brücke lassen sich neben altgedienten Szeneläden auch echte Geheimtipps entdecken. Heute: die Ankerklause

„ Futtern wie bei Muttern“, sagt Ludger Schallenberg und lacht. Zusammen mit Claudia Aumüller ist er der Chef der Ankerklause.

Dass sie 1996 überhaupt auf das kleine Gebäude am Landwehrkanal stießen, war purer Zufall. „Wir waren eigentlich am Pik As, dem Schiff am Urbanhafen, interessiert“, erzählt Schallenberg. Als das Schiff nicht zu haben war, wurde ihnen die Ankerklause angeboten. “Als ich reinkam war mir sofort klar, was für ein Schätzchen das ist“, meint Schallenberg....

Quelle
http://www.tonundwort.de , Beschreibung über Restaurant „Ankerklausel“ in Kreuzberg

Ein Fisch wird kommen

Jenseits von Döner - ein Besuch auf dem türkischen Restaurantschiff "Iskele"

Ein umfangreicher Artikel in der Berliner Morgenpost vom 08. August 2004

2008 Iskele
2009-01.09 Iskele Urbanhafen_02

Leider ist die “Iskele” am 01.09.2009 immer nur noch ein “Wrack”.

1996

2000

2004

2000: Ein Restaurantschiff in Berlin mußte letztes Jahr schließen.

Das Pik-As am Urbanhafen konnte sich nach drei Jahren Laufzeit nicht mehr halten, da die Auflagen der Reederei Riedel nicht mehr zu erfüllen gewesen seien. Die Betreiberin erhielt jeweils nur Jahresverträge, durfte keine optischen Veränderungen an dem Schiff vornehmen, und schließlich war die Pacht zu hoch, um mit dem Saisongeschäft während des Sommers die Gesamtkosten decken zu können.

Quelle:
„Kapazitäten und Entwicklungspotenziale wasserseitiger Nutzungsformen in Berlin“
Eine Studie - Synthesebericht, Seite 35 - Juli 2000

Herausgeber:
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung
für Wirtschaft und Technologie, Referat Tourismus, 10820 Berlin

gefunden Dezember 2007

2008

Foto vom
19.10.2008

2009

2009-01.09 Iskele Urbanhafen_15

Fotos der Ad.v.Menzel auf www.ddr-binnenschifffahrt.de
hier, hier, hier und hier.

 

1982 Ad.v.Menzel - Trost

Leider verschrottet.
Wie mir Uwe Giesler, der Betreiber der Website www.ddr-binnenschifffahrt.de, mitgeteilt hat, wurde die Iskele leider im Herbst 2010 zum Abwracken zu einer Werft nach Königs-Wusterhausen geschleppt. Ein letztes Foto von dem Schiff befindet sich hier.

ADOLPH VON MENZEL } PIK AS } ISKELE

Die “Iskele” ist ein im Jahr 2008 ausgebranntes Restaurantschiff am Urbanhafen in Berlin.

Bis 1994 befand sich an gleicher Stelle ebenfalls ein Restaurantschiff mit dem Namen PIK AS. Dieses Schiff wurde von der Reederei Riedel jedoch ausgemustert und durch die ADOLP VON MENZEL ersetzt, welche am 10. August 1993 von der Stern und Kreisschiffahrt erworben, und dann in PIK AS umgetauft wurde. Diese neue PIK AS wurde dann am 07. August 2003 verkauft und erhielt später seinen letzten Namen ISEKELE.

Am 26.10.2010 trat die ISKELE ihre letzte Fahrt zur Abwrackwerft an.

www.iskele-berlin.de Foto:

1987 Adolf von Menzel klein
2008 Iskele-Tagesspiegel
1986 ca Ad v Menzel klein
1976 MS A.v. Menzel klein
1954 Adolf von Menzel klein

1975 Briefmarke Prinzessin Charlotte von Preussen-klein

© Uwe Gerber, Berlin (2017)

Iskele (ex "Pik As")

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