Groggert 1988, Seite 146:
“In Berlin selbst nahmen kurz vor der Jahrhundertwende noch zwei Betriebe den Ausflugsverkehr nach Woltersdorf und Neue Mühle mit Dampfern auf, die sich in der Folgezeit zu recht bedeutenden Unternehmen entwickeln sollten.
Die Reederei Bauer, Friedrichshagen, setzte zunächst den Dampfer “Dorothea” ein.”

Groggert 1988, Seite 168:
“Die in den Jahren 1925 bis 1928 von der Werft gebr. Wiemann in Brandenburg gebauten großen Dampfer “Wintermärchen”, “Berolina” und “Columbus” unterschieden sich vor allen anderen Dampfern dadurch, daß bei ihnen von der üblichen Dreiteilung unter Deck in Vorderkajüte, Kessel- und Machinenraum, Achterkajüte abgewichen wurde. Maschinenraum, Kessel und Kohlenbunker nahmen nicht die ganze Breite des Schiffskörpers ein, sondern waren so angeordnet, daß seitliche Gänge freiblieben und die Fahrgäste unter Deck von der Achterkajüte zur Vorderkajüte und umgekehrt gehen konnten. So erklärt sich auch die durchlaufende Reihe großer Kajütfenster bei diesen Schiffen.”

Groggert 1988, Seite 170:
“Auch die Reederei Alfred Bauer aus Friedrichshagen, deren Endhaltestellen an der Schillingsbrücke und am S-Bahnhof Friedrichstraße lagen, stellte 1926 einen neuen, großen Salondampfer in Dienst.
Die von der Schiffswerft und Maschinenfabrik Gebr. Wiemann in Brandenburg gebaute 40 m lange,
6,5 m breite “Berolina” entsprach in der Konstruktion der “Vaterland” (= ”Wintermärchen”) der Reederei Nobeling.
Der ältere Dampfer “Dorothea” erhielt ebenfalls feste Aufbauten und den neuen Namen
Berolina II”,...”

Groggert 1988, Seite 205:
1935 Mitglied im “Reeder-Verband der Personenschiffahrt zwischen Elbe und Oder”:
Bauer, Alfred
Berlin O27, An der Schillingsbrücke 1
Berlin-Friedrichshagen. Hahns Mühle 2
u. a. mit Schiffen
Dampfer Berolina - 632 Personen
Dampfer Berolina II - 250 Personen
Pendelverkehr und Rundfahrt auf dem Müggelsee,
Tourenfahrten auf der Oberspree, Dahme, Havel nach eigenem Fahrplan.

Groggert 1988, Seite 231:
“Um diese Zeit [1938/39] sind noch mehrere Dampfer verschiedener Reedereien auf Dieselantrieb umgestellt worden ( ... “Berolina II” ...) ...”

Groggert 1988, Seite 249/250:
“Kriegsjahre: Auch die BVG war während des Krieges zu starken Einschränkungen des verkehrs namentlich im Bereich der Autobusbetriebes gezwungen. ... aus diesem Grunde wurden schließlich die schon lange vor der Jahrhundertwende erwogenen Pläne, Dampfer ... als reguläre Nahverkehrsmittel einzusetzten, zum ersten Mal in der Geschichte der Berliner Personenschiffahrt verwirklicht. ... Bei der Eröffnung der BVG-Personenschiffahrt standen folgende Dampfer zur Verfügung:
... “Berolina”, Bauer, Friedrichshagen ...”

Groggert 1988, Seite 252:
“Die ersten Nachkriegsjahre: ... Für die BVG fuhren ab 31. Mai 1945 die Dampfer ... “Berolina”, Bauer,
Friedrichshagen ...”

Groggert 1988, Seite 258:
“Vom 17.  bis zum 21. April 1946 fuhr auch der Dampfer “Schneewitchen” der Reederei Nobeling für die BVG, aber als im Juni und Juli 1946 die Dampfer “Eintracht” ... und “Berolina (Alfred Bauer) beschlagnahmt wurden, beschränkte die BVG den Schiffsverkehr auf die Linien Wannsee - Kladow.”

1988 Groggert Seite 171 - Berolina

Reederei Alfred Bauer, Friedrichshagen:

  • Berolina (1926):
    Verbleib: Das Schiff wurde von den Russen als Reparationsleistung beschlagnahmt und fuhr bis weit in den 70er Jahren auf einem See in der UDSSR. Als letztes Schiff nach dem Krieg blieb der Reederei Bauer nur der Gambrinus.
2013-07-23 Siwy - Berolina I u II - Friedrich der Grosse-1 klein

1975 Briefmarke Prinzessin Charlotte von Preussen-klein

© Uwe Gerber, Berlin (2017)

1926 Berolina

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